Galaxie der Lust

Das unbedingte Jemand Haben Wollen

Diese verführerische Anziehungskraft

Entspinnt sich und verspinnt diejenigen

Im Wirbel, im Strudel, im Sog in die Untiefe

Des sich gegenseitig Öffnenden, Entschlüsselnden

Dem Erkennenden und immer mehr davon haben

Und erfahren wollenden Willen

Dem scheinbar Spielerischen, die Flammen züngeln lassenden

Der entstehenden Sucht nacheinander

Dem Entzugsgefühl, dem verrückten Verzehren nacheinander

Dass heiße Träumen, dass einem Irr nach dem Anderen werden lässt

Als gebe es nur noch eine Sonne

In welche das Ich sich stürzen kann, um zu brennen, mit ihr zu verschmelzen

Ein schwarzes Loch

Durch das hindurch eine Galaxie der Lust schimmert

 

(c} dergrund

 

Advertisements
Veröffentlicht unter Gedicht, Gefühl, Ich, Lyrik, Sex, Verwandlung | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Manipuliert und ausgenutzt

Repriorisierung

So viel Zeit investiert

Respekt geerntet

Bin aber am Erfolg nicht beteiligt worden

Stattdessen soll ich mich mit Ausreden abfinden

Dadurch verbessert sich mein Leben nicht

Aber deren Wohlstand habe ich mit meiner Leidenschaft gemehrt

Respekt ist keine Währung, die im Kapitalismus einen Mehrwert hat

Ehre existiert dort auch nicht

Gerechtigkeit schon gar nicht

Ich habe es kapiert

Und werde mir neue, sinnvollere Ziele suchen

(c) dergrund

Veröffentlicht unter Lyrik | Kommentar hinterlassen

Ist Stillstand nichts

Schönste Momente
In Sekunden erlebt
Immer wieder erzählt

So viel Zeit davor und danach
Im Wirbelsturm der Veränderung
Aus einem Irrsinn nach Glück getrieben

Wie wenig Stillstand
Frieden, den ich mir gewähre
Auf meiner Jagd nach Höhepunkten

(c) dergrund

Veröffentlicht unter Lyrik | Kommentar hinterlassen

Zahlendreher

Vergessen
Ein Zahlendreher
Den ich entschlüsselte

Hätte ich sie damals nicht telefonisch erreicht
Undenkbar
Unmöglich, ich wäre jetzt ein ganz anderer

(c) dergrund

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Antiich

Auf den Bildern
Glück
Spass

Die Tage bieten je einen geplanten Höhepunkt
Den ich für mich auskoste
Mit meinem Restoptimismus

In den Nächten werde ich bestraft
Auf Knien büßend
Zu unrecht

Dass was ich will
Wird verwehrt
Weil ich es will

Ein Mechansimus
Den ich kenne
Wieder erlebe

Abstoßung
Antianziehungskraft
Rückzug in die Grundmauern meines Ichseins

(c) dergrund

Veröffentlicht unter Lyrik | Kommentar hinterlassen

Halbmorgen bis Halbmittag

Ich kann diesem Morgen
Wenn ich einmal ehrlich bin zu mir
Nichts positives abgewinnen

Alles wiederholt sich
Und meine innere Aussichtslosigkeit ist zurück
Endlose Unendlichkeitsschleifen ins Nichts

Ausgehalten
Abgewartet
Hab die Situation sich verändern lassen

Halbmittag
Und ich habe mich mit weniger abgefunden
Um für mich Ruhe zu finden

(c) dergrund

Veröffentlicht unter Lyrik | Kommentar hinterlassen

Halbmond

Nachtwach 
Die Nacht starrt mich an
Der Halbmond scheint mich aus zu lachen

Meine Gedanken schwirren irren umher
Sinnen bittersüß nach, locken
Unsinn

(C) dergrund

Veröffentlicht unter Lyrik | 2 Kommentare