Küssen und küssen

Küss mich auf meine Lippen
Und ich küsste sie
Kostete sie
Sofort süchtig nach ihr

Gib mir einen Zungenkuss
Und ich nahm sie ganz eng
Öffnete den Mund weit
Und stöhnte bei dem ersten Kontakt

Unserer Zungen auf
Überrascht von ihrer Gier nach mir
Diesem tiefen bedingungslosen Wollen
Kein spielen, sondern begehren, fordern und verzehren

Ich löste mich von ihr
Brennende Augen auflodernd
Durch jedem Atemzug angefacht
Signalisierte ich ihr bittend kurz zu warten

Sie nahm Platz im Wartesaal
Und als ich durch diesen nach einer Weile schritt
Um durch die Glasschwungtüren das Gebäude zu verlassen
Spürte ich ihre Blicke in meinem Rücken

Ich drehte mich nach ihr um
Wie sie zwischen den Leuten saß
Auf einem alten Plüschsofa
Neben ihr der Platz frei

Ihr wildes Haar
Ihre unglaublich tief glühenden Augen
Ihre Körperspannung
Ich musste an ihre Seite und sie küssen und küssen und küssen

(c) dergrund

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Über dergrund

Ich bin die andere Seite Von dem, was im Lichte ist Ich bin die innere Stimme Die nicht zu überhören ist Doch unerhört verhallt Verbannt und unerkannt Ich bin der Grund In dem die Wurzeln vordringen Sich verankern In der Finsternis
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