Glockenschlag

GLOCKENSCHLAG

Die Kirchturmglocke schlägt jede viertel Stunde
Durch die Nacht hindurch
Spitz und scharf im Klang
Wie der Treffer eines Speeres in den Körper

Sternenloser Nachthimmel unter stark geschwollenen Wolken
Das Licht des Vollmonds reicht aus
Um alles aus der Dunkelheit kommende
Sichtbar in seinen Umrissen in den Horizont zu zeichnen

Stille, kein Atemzug, als ob das Atmen mich verraten könnte
Diesen unidentifizierbaren Geisterwesen, die ich nicht einschätzen kann
Schmaler Grat, den ich wandere, wandele zwischen den Welten
Um die Antwort, den Schlüssel zu finden, auf diesem feuchten Feld

Einatmen mit dem Glockenschlag, tiefer Atemzug, unheimlich
Wie als würde ich dabei ins Leben zurückkehren
Um dann sogleich wieder still zu sein und abzutauchen
In die Abgründe dieser unerklärlich vorhanden Zwischenwelt

© dergrund

Über dergrund

Ich bin die andere Seite Von dem, was im Lichte ist Ich bin die innere Stimme Die nicht zu überhören ist Doch unerhört verhallt Verbannt und unerkannt Ich bin der Grund In dem die Wurzeln vordringen Sich verankern In der Finsternis
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