Durchdrungen

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DURCHDRUNGEN

I.
Schlange schlängelst Dich durch mich
Wie ein glitschiger Wurm, schwarz wie eine Nacktschnecke
Bist schleimig, glitschig, eklig

Schmeckst in meinem Mund, auf meiner Zunge
Wie Gleitgel mit superkünstlichen Erdbeergeschmack
Löst allergische Reaktionen aus, lässt aus mir Giftstachel wachsen

Verwandelst mich in ein Tier, geboren aus Alpträumen
Verbannt in die Dunkelheit, ins dichte Unterholz
Unsichtbar für alle, nur Dir kann ich nicht entkommen

II.
Ich bin das, was im Schatten lauert
Giftpfeile auf gute Herzen schießt
Beute macht, für das Wurmwesen, welches mein Hirn verseucht hat

© dergrund

Über dergrund

Ich bin die andere Seite Von dem, was im Lichte ist Ich bin die innere Stimme Die nicht zu überhören ist Doch unerhört verhallt Verbannt und unerkannt Ich bin der Grund In dem die Wurzeln vordringen Sich verankern In der Finsternis
Dieser Beitrag wurde unter Abstrakt, Art, Artwork, Baum, Bilder, Existenz, Gedicht, Gefühl, Herz, Ich, Liebe, Maske, Omega, Philosophie, Poesie, Prosa, Seele, Sex, Traum, Verwandlung abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Durchdrungen

  1. Aka Teraka schreibt:

    starke Metaphorik.

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