Wahrheitsserum

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WAHRHEITSSERUM

Wenn ich in der Nacht in diese Stadt zurückkehre und mit der Bahn oder dem Taxi immer wieder die selbe Straße entlang nach Hause fahre, hat sich nichts verändert
Der Fluß fließt, der Dom ist erleuchtet und die Leuchtreklame der Häuser strahlt Neonfarben bunt
Doch habe ich mich verändert und je weiter ich mich von dem zurückliegenden Punkt der erlebten Ich- und Wahrheitsfindung entferne, wie als würde ich allein auf Steinen über den einsamen und umsonst mächtigen Fluß laufen, verändert sich die Vergangenheit in mir hin zu einer Zukunft, die ich nur undeutlich und vieldeutig vorausahnen kann
Als würde ich über eine wacklige Hängebrücke über eine tiefe, dunkle Schlucht laufen, aus der alle Worte, die unnütz waren und nichts zu bedeuten haben, mir entgegengeschrieen werden, von den Geistern der Gegenwart, die auf mich lauern, mich ankommen lassen wollen im Jetzt

© dergrund

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Über dergrund

Ich bin die andere Seite Von dem, was im Lichte ist Ich bin die innere Stimme Die nicht zu überhören ist Doch unerhört verhallt Verbannt und unerkannt Ich bin der Grund In dem die Wurzeln vordringen Sich verankern In der Finsternis
Dieser Beitrag wurde unter Abstrakt, Architektur, Art, Artwork, Bauten, Bilder, Existenz, Gedicht, Gefühl, Herz, Ich, Liebe, Lyrik, Maske, Omega, Philosophie, Poesie, Prosa, Schwert, Seele, Traum, Verwandlung abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Wahrheitsserum

  1. Gabs schreibt:

    wunderschön!

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