Monde

MONDE

Jeder Augenblick
Eine Tiefenberührung
Meine Aufgeregtheit
Das Prickeln im Bauch

Alle Coolness ausgeschaltet
Wie das Licht im Kühlschrank
Wenn er geschlossen ist
Und friedlich vor sich hinbrummt

Zärtlich und schlicht
Bemüht mein ganzes Charisma zum Leuchten zu bringen
Wie ein Glühwürmchen
Eine stationäre Sternschnuppe im Dauerbetrieb

Feuerwerk
Zwischen uns beiden
Die Außenwelt ausgeblendet
Dunkle Nacht

Um unsere Leuchtspuren im Himmel
Regenbogenfarbene Explosionen
Stern- und Kreisförmig
Zu bestaunen

In der kurzen Distanz
Liegt die Möglichkeit
Des Erfassens ihrer vollen Schönheit
Ein Sichtfenster umfasst von einem goldenen und verzierten Bilderrahmen

Lebendiges Bild, Zauberbild, Wunderbild
So viele Gedanken zeitgleich
Körperliche Ersatzhandlungen, automatisertes Ankern
Um nicht abzuheben wie ein Heißluftballon

Gefühle, die sich türmen
Zu Leuchttürmen und dann vor Hitze verglühen
Wie Kerzen tropfen, ineinander zerrinnen
Finger, die ineinander gleiten

Zungen, die wie Monde umeinander kreisen
Lippen, aufeinander gepresst
Zähne, die manchmal schmerzhaft aneinander stoßen
Noch tiefer, noch dringlicher, noch süchtiger

© dergrund

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Über dergrund

Ich bin die andere Seite Von dem, was im Lichte ist Ich bin die innere Stimme Die nicht zu überhören ist Doch unerhört verhallt Verbannt und unerkannt Ich bin der Grund In dem die Wurzeln vordringen Sich verankern In der Finsternis
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