Spiegelwelt

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SPIEGELWELT

Es ist eine Welt ohne menschliches Leben
Eine Spiegelwelt, in der etwas zu existieren aufgehört hat
Etwas, was sich auch nicht in die Welt hinter den Spiegel retten konnte

Es ist, als hätte die Zeit ihre Geschwindigkeit verloren
Als wäre sie nur einseitig bedeutsam
Und als würde sie nur mehr im Traum existieren

Im Traum welchen Individuums aber
In der Gottes
Oder desjenigen der hinter der Kamera steht

Ohne Vergängnis geschieht keine Annäherung
Ohne Wagnis wird keine Entscheidung getroffen
Verblassende Bilder einer Welt ohne leidenschaftlicher Intensität

Die Liebe ist eine Entscheidung
Das sind nicht meine Worte
Aber die einer sehr klugen und weißen Freundin

Und wenn eine neue Entscheidung getroffen wurde
Verliert die zuletzt getroffene an Bedeutung
Sie entschwindet aus dem Bewusstsein

Und unter vielfachen Reflektionen
Wandert sie umher
Einsam und allein als ein Echo zwischen zerklüfteten Spiegelwelten

(c) dergrund

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Über dergrund

Ich bin die andere Seite Von dem, was im Lichte ist Ich bin die innere Stimme Die nicht zu überhören ist Doch unerhört verhallt Verbannt und unerkannt Ich bin der Grund In dem die Wurzeln vordringen Sich verankern In der Finsternis
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2 Antworten zu Spiegelwelt

  1. puzzle schreibt:

    Die Liebe ist eine Entscheidung – immer wieder im Prozess des Zerfallens und Wiedererstehens, für die Aufmerksamen manchmal in Sekundenbruchteilen, fast unbemerkt für die meisten, die nur die schweren Einschnitte in Monaten, Jahren oder gar Dekaden wahrnehmen: die meisten.

  2. Die Hellwache schreibt:

    Lieber dergrund,
    die Liebe – ist die Entscheidung für eine bestimmte Person. Doch selbst wenn man eine neue „Liebesendscheidung“ trifft, ist damit die Vergangenheit ja nicht „aufgehoben“ … alles Erlebe, jedes Gefühl, prägt uns Menschen und bleibt deshalb ein Teil von uns.
    Somit, meine ich jedenfalls, ist keine Liebe je ganz vorüber, selbst wenn das Leben sich wandelt und man neue Wege geht … das „emotionale Gedächnis“ bleibt ein Leben lang erhalten. 🙂 dass ist wahrscheinlich Glück und Fluch zugleich, dass wir nie wirklich „ohne Liebe“ sind … lG, Die Hellwache

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