Sehnsuchtssand

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SEHNSUCHTSSAND
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Zwei Seiten
Zwei Wesen in ihr
Die Liebe und Brave
Und die Rücksichtslose und unmoralische Jägerin
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Unerträglich, wenn sie so ist
Unverteidigbar
Ihre Unschuld ist ein zerstörtes Schild
Ihre Seele durchsiebt durch Sticheleien
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Sehnsuchtssand rinnt aus ihr
Fällt wie Regen
Tränen, so viele umsonst geweint
Hätte sie nur mich erwählt
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Einst
Nun bin ich unnahbar
Entkomme ihrer Nähe mühelos
Doch ihr Netz klebt an mir
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Und wenn ich unachtsam sein sollte
Wird sie mich berühren
Ihre Lippen mich verführen
Sie zu küssen, dann bin ich verloren
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(c) dergrund
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Über dergrund

Ich bin die andere Seite Von dem, was im Lichte ist Ich bin die innere Stimme Die nicht zu überhören ist Doch unerhört verhallt Verbannt und unerkannt Ich bin der Grund In dem die Wurzeln vordringen Sich verankern In der Finsternis
Dieser Beitrag wurde unter Gedicht, Liebe, Lyrik, Philosophie, Sex abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Sehnsuchtssand

  1. Ute S. schreibt:

    Andi, wie immer sind deine Blogs genau das, was in meinem Leben so gerade passiert.
    Es ist, für mich, immer wieder Erschreckend, mit welcher Genauigkeit, du meine Situation, beschreibst!
    Ute S.

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