Der Besucher

 

Der Besucher

 

Unzugehörigkeit

Nicht allein sein

Ihm unbekannt

 

Einzelgänger

In der Kälte

Des Neonlichts

 

U-Bahnhöfe

Geleert und gesäubert

Hechelnde Hunde

 

Ausgewichen

Hat sich verborgen

Vor Suchern, den Jägern

 

Sein Wesen unmenschlich

Durch seiner Gedanken Kraft

Löst er sich aus dem Raum

 

Perfekt getarnt

Weil gewandelt

In die Zwischenwelt

 

Transporter voller fremden Gedankengut

Infiziert er durch seine Anwesenheit

Die Welten, die er besucht

 

Jeden, den er berührt

Schenkt er seine Visionen

Und einen Teil der Prophezeiung

 

Die Entscheidung

Das Puzzle zusammen zu fügen

Und sehend zu werden, trifft er nicht

 

Dem Kollektiv die Erleuchtung geschenkt

Den Weg zu einer möglichen Erlösung

Offenbart

 

Empfindet er die Ungerechtigkeit

Die Schuld der Ausschließenden

Die Sünde der Verweigerung

 

Untertage, in der Unterwelt

In tiefen Gängen und Schächten

Die die Welten durchziehen und kreuzen wie Wurzelwerk

 

Meidet er die Hitze der Sonnen

Die in unendlich langsamer Zeitlupe

Verglühen, vergehen

 

Der Grund des Lebens

Liegt nicht

An der ungeschützten Oberfläche

 

Sondern in der schwer

Ergründbaren und erschließbaren Tiefe

In der Begegnung mit Gott

 

 

(c) dergrund

 

Über dergrund

Ich bin die andere Seite Von dem, was im Lichte ist Ich bin die innere Stimme Die nicht zu überhören ist Doch unerhört verhallt Verbannt und unerkannt Ich bin der Grund In dem die Wurzeln vordringen Sich verankern In der Finsternis
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